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Kurzsichtigkeit (Myopie)
Kurzsichtige können weit entfernte Dinge schlecht sehen. Das Problem
ist dass entweder der Augapfel zu lang oder die Hornhaut zu stark gekrümmt
ist. Bei der Kurzsichtigkeit ist der Fokuspunkt vor der Netzhaut. Beim
Auftreffen auf der Netzhaut hat sich der Lichtstrahl zerstreut, so dass
das Bild verzerrt bzw. unscharf gesehen wird. Durch eine Brille oder
Kontaktlinsen mit Minusgläsern wird der ideale Fokussierungspunkt auf
der Netzhaut wieder hergestellt.
Weitsichtigkeit (Hyperopie)
Weitsichtig zu sein bedeutet nahe gelegene Objekte undeutlich zu sehen.
Warum ? Die Hornhaut ist nicht stark genug gekrümmt oder der Augapfel
ist zu kurz. In diesem Fall ist der Fokuspunkt hinter der Netzhaut, d.h.
die Strahlen, die auf die Netzhaut treffen, sind nicht stark genug fokussiert.
Durch eine Brille oder Kontaktlinsen mit Plusgläsern wird der ideale
Fokussierungspunkt auf der Netzhaut wieder hergestellt.
Astigmatismus ("Hornhautverkrümmung")
Wenn Sie an Astigmatismus leiden hat ihre Hornhaut nicht die ideale
Form, sondern weist eine falsche Krümmung auf. Anstatt das Licht auf
einen Punkt zu fokussieren wird das in das Auge einfallende Licht auf
mehrere Punkte fokussiert, so dass das Bild verzerrt wird. Menschen die
unter Astigmatismus leiden, können sowohl Kurz- als auch Weitsichtig
sein.
Die meisten Menschen begegnen diesem Problemen mit Brille
oder Kontaktlinsen. Aber auch eine Laseroperation führt bei Kurzsichtigkeit,
Weitsichtigkeit und Astigmatismus dazu, dass man wieder ohne Sehhilfen
scharf sehen kann.
Altersfehlsichtigkeit
Bei über 45 jährigen gibt es wenige die keine Sehhilfe benötigen, selbst
wenn es nur eine Standardlesebrille ist. Weitsichtige stellen fest, dass
sie nun einen längeren Arm benötigen, um die Zeitung oder die Speisekarte
im Restaurant lesen zu können. Kurzsichtige nehmen nun öfter ihre Brille
ab, um nahe gelegene Dinge zu lesen. Diese beiden Effekte resultieren
aus einer zunehmenden Altersfehlsichtigkeit, die auch Presbyopie genannt
wird.
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