Die
meist gestellen Fragen über eine "Excimer Laser Operation" finden Sie
auf dieser Seite. Über weitere Fragen können Sie sich bei unseren Ärzten
erkundingen.
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Was ist die lasergesteuerte Sichtkorrektur ?
Es ist eine lasergesteuerte Operation, die mit einen kalten Laserstrahl
die Oberfläche der Hornhaut modelliert um die Sehwerte zu optimieren.
Der Laser entfernt mikroskopisch kleine Stücke der Hornhaut, um diese
abzuflachen (bei Kurzsichtigkeit) oder den Winkel zu korrigieren (bei
Weitsichtigkeit) und / oder Unebenheiten der Hornhaut zu korrigieren
(bei Astigmatismus). Ziel ist es die Hornhaut so zu formen, dass sie
das einfallende Licht wieder besser auf die Netzhaut fokussiert. LASIK
und PRK sind zwei Verfahren der Sehkorrektur.
Ist die Sehkorrektur per Laser sicher?
Die FDA bewertet sowohl Lasik als auch PRK als nachgewiesenermassen
sicher und effektiv. Es gibt allgemeine Risiken, wie Sie bei jeder Operation
auftreten können. Die neuesten Generationen der Excimer-Laser verfügen
über einen sogenannten “Eye-Tracker”. Dieser verfolgt während der Behandlung
jede kleinste Bewegung der Augen. Sollten zu große Bewegungen entstehen
unterbricht der Eye-Tracker automatisch die Behandlung. Erst wenn sich
das Auge wieder im Zentrum befindet gibt er die Weiterbehandlung frei.
Erzeugt die Operation Schmerzen?
Durch Gabe betaeubender Augentropfen ist die Operation weitestgehend
schmerzfrei. Es kann ein leichtes Druckgefühl wahrgenommen werden.
Wie viele Menschen haben eine Augenoperation per Laser durchführen lassen?
In den USA haben im Jahr 1999 960.000 eine solche Operation vornehmen
lassen. Im Jahr 2000 waren es bereits 2.000.000 Menschen,
Inwieweit unterscheiden sich die jetzigen Lasertherapien (PRK und Lasik)
von vorherigen Operationen an der Hornhaut?
Die radiale Keratektomie ist eine Operation die geringe Kurzsichtigkeit
korrigieren kann. Bei dieser Operationsart schneidet der operierende
Arzt ohne Laserunterstützung ringförmige Einschnitte in die Hornhaut.
Dieses Verfahren ist wegen seiner geringen Genauigkeit nicht von der
FDA anerkannt worden.
Was ist der Unterschied (zwischen Lasik und PRK)?
Bei der Lasik Methode erhält der Arzt vor dem Einsatz des Excimer Lasers
durch die Anhebung eines haardünnen Hornhautlappens direkten Zugang zum
unteren Hornhautgewebe. Der hierzu notwendige Schnitt wird von einem
Instrument namens Mikrokeratom innerhalb von Sekunden mit großer Präzision
durchgeführt. Nach der Laserbehandlung wird der Hornhautlappen zurückgeklappt.
Bei der PRK wird kein Schnitt in die Oberfläche der Hornhaut vorgenommen.
Stattdessen wird die Oberfläche der Hornhaut vorsichtig aufgerauht, um
dann in den tieferen Schichten der Hornhaut die eigentliche Korrektur
vorzunehmen. Anschließend wird eine Schutzlinse für fünf Tage über die
Hornhaut gesetzt, bis die Oberfläche der Hornhaut verheilt ist. Die Schutzlinse
wird nach fünf Tagen entfernt.
Wie lange dauert die Behandlung?
Die Laserbehandlung dauert zwischen 15 und 40 Sekunden, je nachdem wieviel
Korrekturbedarf an der Hornhaut besteht. Der gesamt Ablauf mit Operationsvorbereitung
dauert ca. 4 min pro Auge. Die Erholungszeit ist minimal und normalerweise
können die Patienten die Klinik nach 30 Minuten verlassen.
Schmerzt die Laserkorrektur?
Während der Operation fühlen Sie aufgrund der Betäubungstropfen keine
Schmerzen. Nach der Operation können bei Schmerzen Medikamente z.B. in
Form von Augentropfen verschrieben werden, soweit dies notwendig ist.
Viele Patienten berichten über ein leichtes Gefühl des Unwohlseins in
den Augen, was etwa einen Tag andauert. Das Gefühl wird auf so beschrieben,
als ob man etwas im Auge habe.
Wie weiß ich, ob ich für die Behandlung in Frage komme?
Letztlich kann dies nur der behandelnde Arzt entscheiden. Eine Reihe
von Kriterien sind jedoch zuverlässige Indikatoren:
Sie haben gesunde Augen, d.h. kein Glaukom, keine Augeninfektion, chronisch
trockene Augen oder eine andere Erkrankung, die den postoperativen Heilungsprozeß
behindert.
Sie müssen mindestens 18 Jahre alt sein, für manche Verfahren
21 Jahre; höchstens dürfen Sie 60 Jahre alt sein.
Ihre Brillenwerte müssen mindestens im letzten Jahr vor der
Operation konstant geblieben sein.
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, kann das Hormonniveau
Ihre Refraktion beeinflussen, es kann zu Schwankungen kommen. Daher müssen
Sie warten bis wieder ein normales Hormonniveau erreicht ist.
Sie dürfen keine Autoimmunerkrankung haben, da dies die Heilung
beeinflussen würde.
Ihre Kurzsichtigkeit darf nicht mehr als minus 15 Dioptrien
betragen.
Ihre Weitsichtigkeit darf nicht mehr als 4 Dioptrien betragen.
Ihr Astigmatismus darf nicht mehr als 5 Dioptrien betragen.
Nicht geeignet ist der Excimer-Laser zur Behandlung bei Keratokonus,
Uveitis und bei unzureichender Hornhautdicke.
Was passiert am Tag der Behandlung?
LASIK und PRK sind ambulante Operationsmethoden; sie gehen zur Klinik,
lassen sich operieren und können nach Hause gehen. Tatsächlich dauerte
die eigentliche Operation nicht länger als eine Minute, der gesamte Ablauf
15-30 min..Sie müssen sich hinlegen und nach der Verabreichung der betäubenden
Augentropfen wird der Arzt ihr Auge unter dem Laser fokussieren. Mit
einem Lidhalter wird das Auge offen gehalten, was im Normalfall keine
Unannehmlichkeiten verursacht. Sie werden aufgefordert in ein blinkendes
Licht zu blicken, um den Laser zu fokussieren. Wenn eine PRK durchgeführt
wird entfernt der Laser die äußere Schicht der Hornhaut. Bei einer Lasik
Operation wird ein Scheibchen der Hornhaut angeschnitten und umgeklappt,
um dann das Hornhautgewebe zu bearbeiten. Nach der Operation wird das
Scheibchen wieder zurückgeklappt.
In beide Fällen wird nur ein mikroskopischer Teil an Hornhautgewebe
entfernt - weniger als die Dicke eines menschlichen Haares.
Was passiert vor der Operation?
Ein Augenarzt wird feststellen, ob sie gesunde Augen haben und die Laserbehandlung
angewandt werden kann. Mittels eines Gerätes zur Vermessung der Hornhaut
wird dann eine Art Karte der Hornhaut erstellt, mit der der behandelnde
Arzt festlegt an welchen Stellen die Operation vorzunehmen ist.
Was passiert nach der Operation?
Der Arzt wird Ihnen Augentropfen verabreichen. Sie können sich kurz
entspannen und dann nach Hause gehen. Es kann sein, dass sie sofort eine
Sichtverbesserung wahrnehmen, ein Effekt, der sich über die Wochen weiter
verbessert.
Wann kann ich wieder arbeiten?
In aller Regel können Sie spätestens drei Tage nach der Operation wieder
arbeiten; Sie sollten aber grundsätzlich warten bis Sie sich wieder wohl
fühlen. In vielen Fällen arbeiten die Patienten nach 1-2 Tagen wieder
normal.
Gibt es Nebenwirkungen?
Einige Menschen haben für einen kurzen Zeitraum trockene Augen, die
mit Augentropfen behandelt werden.
Sind die Behandlungserfolge endültig?
Alle bisherigen Untersuchungen bestätigen, dass die mit der Operation
erreichten Verbesserungen bleibend sind
Gibt es Verhaltensanweisungen für die Zeit nach der Operation?
Reiben Sie nicht Ihre Augen. Folgen Sie eventuellen weiteren Anweisungen
Ihres behandelnden Arztes.
Was passiert, wenn ich meinen Kopf während der Operation bewege?
Die ist eine der häufigsten Fragen: Der Arzt unterbricht den Laserstrahl
sobald der Patient den Kopf bewegt. Dann wird der Laser erneut mit dem
Auge abgeglichen.
Kleinere Augenbewegungen werden durch den Eye-Tracker ausgeglichen.
Brauche ich eine augenärztliche Überweisung?
Nein. Unsere Mitarbeiter können Ihre Augen auf Basis Ihrer gegenwärtigen
Brille untersuchen. Aufgrund der Größe und der Erfahrung unseres Ärzteteams
bieten wir Ýhnen eine umfassende Analyse und Beratung.
Was für einen Laser verwenden Sie?
LASIK und PRK werden mit Excimer-Lasern durchgeführt. Dies sind Kaltlicht-Laser,
deren Licht das Zellgewebe der Hornhaut verdampft und sie so korrigiert.
Der Laser der in der Klinik benutzt wird ist ein Wavelight Allegretto
und gehört zu den fortgeschrittlichsten Lasersystemen auf dem Markt.
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